„Pfui, das mufft“ | Produkttest Pferdedeo  Bense & Eicke (Werbung)

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Hallo Freunde, ich bin es, der Donni! Falls ihr mich noch nicht kennen solltet: Ich bin erst seit ein paar Monaten auf der Welt und gehöre zu dem betriebsinternen Fohlenkindergartens des Reitstall Rittstiegs. Wir sind sieben Kindergartenmitglieder und sieben Erzieherinnen plus unser zweibeiniges Personal und wohnen in einem Naturschutzgebiet, mit unmittelbarer Lage zum See. Mit zu uns gehört Alisa: Alisa ist unsere Kuschel-, Spiel- und Spaßbeauftragte in einem, manchmal gleicht sie aber eher einem Feldwebel, wenn sie mal wieder der Meinung ist, dass wir zu frech seien. Nun aber zum Wesentlichen: Wir haben eben die Blechbüchse von Alisa geklaut und schreiben so ein Dingsda. Na ihr wisst schon, sowas, was über die Büchse zu euch geflogen kommt und was ihr dann lesen könnt, wenn ihr Sehnsucht nach uns habt. Unser Freund „Kalti“ (das Nachbarkaltblut) hat uns nämlich am Zaun erzählt, dass unsere letzte Blechbüchsennachricht ultradupermonstermäßig bei unseren Fans ankam. Deswegen haben wir heute etwas ganz Besonderes für euch: Eine exklusive Schnabulierprobe, durchgeführt durch niemanden geringeres als uns, der Fohlenkindergarten. Ihr wisst nicht, was eine Schnabulierprobe ist? Nun ja. Kalti hat uns erzählt, dass die Menschen immer ganz lange nachdenken, bevor sie etwas haben möchten. Anstatt den Grashalm einfach zu verputzen, bevor er einem weggenommen wird, würden die erstmal dreimal herum tigern, den Halm in alle Richtungen drehen und wenden und dann gaaaaanz vorsichtig einen kleinen Haps nehmen. Zumindest suchen sie wohl deshalb in ihrer Blechbüchse nach Erfahrungsberichten, sogenannte „Produkttests“ sind das wohl. Das können wir uns aber nicht so gut merken, weshalb wir lieber bei „Schnabulierprobe“ bleiben. Das ist doch sowieso viel logischer, oder nicht? So und jetzt unsere Frage an euch: Wer würde sich bitte besser als Produkttester eignen, als wir?? Wir sind erfahrene Schnabulierer, arbeiten äußerst genau, lassen nicht locker und auch nichts unversucht. Alisa würde jetzt tadelnd sagen: Was euch überlebt, das kann man bedenkenlos kaufen“.

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Vorgestern war also ein günstiger Moment, um unseren ersten Produkttest für die Blechbüchsenzuschauer durchzuführen. Alisa war wie jeden Tag gegen Mittag bei uns auf der Wiese, um die Föhnfrisuren unserer Mütter zu richten und Leckereien zu verteilen. Neben dem Mümmelpaket hat sie auch immer ihre Zauberkiste dabei, in der gaaaanz tolle Sachen drinnen versteckt sind. Ein Taler mit flauschigen Haaren, ein stacheliger Igel, ein plattgedrücktes Schaf, eine Dose mit Leckereien und noch viiiieles mehr. Etwas war aber anders als sonst: Zum ersten Mal war in der Zauberkiste eine große Flasche mit einer dicken Sumsum-Kugel vorne drauf.  Wir haben hier ultra viele Sumsum-Kugeln auf der Wiese, weshalb wir sie sofort wiedererkannt haben. Weil uns sowieso immer suuuper langweilig ist und noch nicht mal unsere Mamis mit uns spielen, haben wir gedacht, dass so ein „Produkttest“ doch ultracool wäre. Gesagt, getan: Wir prüften die Zauberflasche mit der Sumsum-Kugel obendrauf auf Herz und Nieren und teilen euch jetzt ganz schnell das Ergebnis mit, bevor Alisa entdeckt, dass wir ihre Büchse geklaut haben.

  1. Geschmack
    Als erstes testeten wir, ob man das Etwas schnabulieren kann. Benjamins Blümchen meinte zwar, dass es ganz lecker sei. Das haben wir ihr allerdings nicht geglaubt, denn Blümchen frisst immer so komische Sachen, die uns gar nicht schmecken. Deswegen haben wir uns davon lieber noch einmal selber überzeugt. Fazit: Zum Essen eignet sich das Dingsda schon mal nicht. Noch nicht mal seine Zähne kann man gescheit schmirgeln, weil es so glatt ist.
  2. Spielfaktor
    Mit allem was nicht schmeckt, kann man in den meisten Fällen zumindest spielen. Alisa hat beispielsweise immer so ein lustiges Teil dabei, das nennt sich „Schlüssel“. Schmeckt scheußlich, aber man kann es richtig gut mit den Zähnchen packen und wenn man es wirft, klimpert es ganz laut. Royal und ich spielen damit immer Weitwurf um die Wette, das ist soo lustig und macht immer riesig viel Spaß. Zumindest bis Alisa es mitbekommt oder wir eine unserer Mamis getroffen haben: Dann ist Holland in Not und wir bekommen einen monstermäßig riesigen Ärger. Das Dingsda mit der Sumsumkugel war allerdings – wenn wir ehrlich sind – ein richtig doofes Spielzeug. Es ist so glitschig glatt, dass man es nicht mal richtig packen kann und es ist noch dazu so schwer, dass wir es nicht gescheit werfen können. Für unser „Wer-kugelt-am-schnellsten-Spiel“ war es leider überhaupt nicht kugelig genug: Ihr seht: Den Preis des besten Spielzeuges vergeben wir bei der Sumsumkugel schon mal nicht.
  3. Kuscheltest
    Als erstes kleines Zwischenergebnis notiere ich also, dass die Flasche mit Sumsum-Kugel weder zum Essen geeignet ist, noch zum Spielen. Es bleibt also noch der ultimative Kuscheltest. Auch wenn wir es vor den Mädels nie zugeben würden, schmusen wir doch ab und an nochmal ganz gerne. Und falls das wider Erwarten irgendwann nicht mehr der Fall sein sollte, so sollten wir doch zumindest die Top-ten- Kuscheltipps aus der Zauberkiste kennen, um im entscheidenden „Wie- tröste-ich-ein-Mädchen“-Moment mit Kuschelwissen glänzen zu können, oder etwa nicht? Ich glaubte zwar nicht, dass die Flasche wirklich an unser plattgedrücktes Schaf herankommen würde (kleiner Geheimtipp von mir am Rande: Man kann den „Lammfellhandschuh“, so nennt Alisa immer unser plattgedrücktes Schaf, entweder über die Schnute stülpen und sich damit am Hintern kraulen oder es auf den Boden legen und seinen Kopf drauf betten: Beides ultracool) und dennoch wollte ich es zumindest getestet haben. Wir haben auf unserer Wiese extra eine Kuschelecke für unseren Mittagsschlaf, wo wir uns ins Heu muckeln können. Unsere Mamis passen dann auf uns auf und trinken währenddessen Kaffee und essen Kuchen. Praktisch, oder?
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    Auf jeden Fall schnappte ich mir also das Etwas, trug es mühselig zu unserer Kuschelecke, aber irgendwie wollte nicht so die richtige Kuschelstimmung aufkommen. Der Kopf von der Flasche ist so kantig und sperrig, da habe ich mich ständig gestoßen. Und der Bauch der Flasche ist so glatt, dass man sich gar nicht richtig anschmiegen kann. Auch das Kuscheln war also ein totaler Flop. Freunde, an dieser Stelle fragte ich mich wirklich, wo unser Test noch hinführen sollte? Mit diesem Ergebnis im Gepäck endete unser erster Produkttest dann auch vorerst: Alisa hatte den Verlust ihrer Sumsumkugel aus der Zauberkiste bemerkt und eilte herbei, um zu retten, was noch zu retten war.
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  4. Sprühsprüh
    Etwas später wurde es dann doch nochmal spannend, als Alisa uns zeigte, wie man mit der Sumsumkugel Sprühsprüh machen kann. Wir kennen Sprühsprüh sogar schon, weil Alisa das immer bei unseren Mamis macht. Sie meinte aber immer, dass das nur was für Erwachsene sei und wir in unsere Kuschelecke gehen müssen, wenn sie unsere Mamis damit einsprüht. Vorgestern war aber alles anders, denn wir durften zum ersten Mal selbst das Sprühsprüh auf unser Fell bekommen. Huu, das war vielleicht lustig, das sag ich euch! Alisa meint, das neue Sprühsprüh sei extra für Kinder und enthalte nur natürliche Wirkstoffe. Das Nachbarkaltblut sagt, dass „Wirkstoffe“ die Zutaten bedeutet, die das Sprühsprüh enthält. Also so ähnlich wie mein Mittagessen, da esse ich nämlich immer einen Grasbüschel und einen kleinen Haps Heu hinterher. Da wären die Zutaten dann Gras und Heu. Eigentlich ganz einfach, oder? Zumindest tut das gar nicht weh und man merkt nur an den empfindlicheren Stellen, das überhaupt etwas draufgesprüht wird. Was uns an dem Sprühsprüh unserer Mamis immer nicht gefallen hat, war die Lautstärke. Wir sind nämlich meist nach der Zauberkisten-Entdeckungstour etwas müde, sodass wir unser Mittagsschläfchen halten möchten. Das Sprühsprüh war immer sooo laut, dass wir gar nicht richtig schlummern konnten. Das neue Sprühsprüh mit der Sumsumkugel ist aber ganz leise und man hört es nur, wenn man seine Öhrchen in die richtige Richtung dreht. Apropos Sprühsprüh: Eigentlich müsste man es eher Sprüüüüüüh nennen, weil Alisa nur einmal drücken muss und dann sprüht es ganz lange. Beim ersten Mal hat sie es aber nicht verstanden und wie eine Wilde an dem Flaschenkopf rumgedrückt, bis es bei ihr klick gemacht hat. Jetzt findet sie es supercool und wisst ihr auch warum? Wir sind sieben Kindergartennmitglieder plus sieben Erzieherinnen, also unsere Mamis. Bis wir alle flächendeckend eingesprüht sind, mault Alisa immer über ihre Hand, die ihr wehtut. Das Problem hat sie nun nicht mehr. Und wisst ihr, was noch richtig cool ist? wir hatten danach alle ganz glänzendes Fell und haben in der Sonne geleuchtet, wie kleine Sterne. Alisa meint, das liegt an den Ölen, die das Fell und unsere Haut zusätzlich pflegen. Ganz schön praktisch oder? Ein Nachteil hat unser glänzendes Fell aber: Wir muffen ganz doll! Kurz nach dem Sprühsprüh mussten wir gezwungenermaßen eine Nase voll nehmen, weil das Kram wirklich über die gaaanze Wiese mufft. Puuh, das riecht vielleicht, das sage ich euch! Alisa meint, wir sollen uns nicht so anstellen. Der Geruch würde nämlich dafür sorgen, dass uns die Sumsumkugeln in Ruhe lassen und wir gaaanz entspannt unseren Mittagsschlaf genießen können. Das haben wir auch gleich mal ausprobiert und tatsächlich: Überall, wo das Sprühsprüh auf unserem Fell war, hat sich keine Sumsumkugel mehr hingetraut. Wir haben richtig um die Wette geratzt, so entspannt war das! Einzig wenn Alisa gepfuscht hat und einen Teil unseres Körpers vergessen hat, verirrte sich hier und da noch eine kleine Sumsumkugel zu uns. Das konnten wir aber gut verkraften.
  5. Testergebnis
    Auch wenn die Flasche, was eigentlich eine Sprühsprüh ist – wie wir nun wissen – weder zum Essen noch zum Spielen geeignet ist und auch das Kuscheln nicht so recht gelingen mag, so hat es doch irgendwas ultracooles. Im Gegensatz zu unseren Weidenachbarn sind wir nun immer richtig schick, glänzen ganz vornehm und wenn wir ehrlich sind, sind wir sogar ziemlich Stolz, dass wir nun muffen. Wir wohnen nämlich direkt am See, in einem Naturschutzgebiet und die Sumsumkugeln sind richtige Plagegeister. Wenn uns Alisa besuchen kommt und uns einsprüht, können wir nun Spielen, Toben, Schlafen und Fressen, ohne dass uns jemand stört. Ist das nicht toll??? Auch wenn unser erstes Fazit bzgl. der Abenteuerfähigkeit nicht so bombastisch war, finden wir das Ding nun doch irgendwie ganz schön cool. Ich weiß noch nicht, ob es mein neuer Favorit wird oder das plattgedrückte Schaf weiterhin mein Lieblingsartikel aus der Zauberbox ist. Vielleicht kann man aber auch einfach zwei Lieblingsartikel haben, da hat sicher niemand etwas gegen oder? Also Freunde, ich muss für heute leider Schluss machen: Alisa hat entdeckt, dass wir ihre Blechbüchse geklaut haben und nimmt Fahrt in unsere Richtung auf. Jetzt ist Eile geboten, sonst bekommen wir wieder richtig dollen Ärger! Alisa mag es nämlich gar nicht, wenn wir ihre Blechbüchse klauen. Wahrscheinlich wegen der Grassabber in den Ritzen, die sie dann erstmal nicht mehr rausbekommt. Oder vielleicht auch wegen der fehlenden Ecke, die Blümchen neulich schnabuliert habt. Ich sag es ja: Blümchen isst immer so komische Sachen. Also Freunde: Bis zum nächsten Mal! Und denkt nicht lange nach, wenn ihr euch auch eine Sprühsprüh mit Sumsumkugel oben drauf holen wollt. Eure Pferde werden es klasse finden!
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    Dieser Beitrag enthält Werbung. Es handelt sich um keinen bezahlten Post.

 

 

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